Hochrangige Delegation der Tongji-Universität besucht eHUB in Darmstadt
Die Delegation der Tongji-Universität zu Besuch im eHUB auf dem Campus Lichtwiese der TU Darmstadt. © Jana Freihöfer /
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Wie könnte sich die Bevölkerung bei einem langanhaltenden Stromausfall selbst mit Strom versorgen und sich informieren? Darüber sprachen DiReX- und emergenCITY Wissenschaftler:innen mit Forschenden der Tongji University aus Shanghai bei einer Führung durch das eHUB am 11. Juni 2025 anlässlich der Tongji Research Days in Darmstadt.
Seit 45 Jahren verbindet die TU Darmstadt und die Tongji University in Shanghai eine enge strategische Partnerschaft. Dieses Jubiläum wurde im Juni 2025 mit einer festlichen Feierstunde und den Tongji Research Days in Darmstadt begangen. Präsidentin Tanja Brühl und Vizepräsident Jens Walther begrüßten die hochrangige Delegation der Tongji University aus Shanghai unter Leitung von Senatspräsident Professor Fang Shou’en im Wissenschaftsschloss.
Die Research Days boten vielfältige Einblicke in gemeinsame Forschungsthemen – von „Future Transportation“ über „Smart Materials“ bis hin zu „Language and Knowledge“. Sie unterstrichen die langjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit und das beiderseitige Engagement für Innovation und Bildung.
Im Fokus: DiReX, emergenCITY und das eHUB
Eine hochrangige Delegation war auch im eHUB zu Gast. Dort präsentierten Joachim Schulze, Leiter Reallabore des Anwendungs- und Transferzentrums Digital Resilience Xchange (DiReX), und Annette Rudolph-Cleff, Professorin für Entwerfen und Stadtentwicklung sowie Principal Investigator im LOEWE-Zentrum emergenCITY, die Arbeit von DiReX und emergenCITY sowie die Möglichkeiten des eHUB als Reallabor für digitale Resilienz.
Das Konzept hinter dem eHUB stieß bei der Delegation auf großes Interesse: Als inselfähiges Gebäude versorgt das eHUB seine Bewohner:innen dank Photovoltaik bei Stromausfall eigenständig mit Strom, teilt ihn mit der Nachbarschaft und kritischen Infrastrukturen. Gleichzeitig dient es als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung und als zuverlässige Plattform für Notfallkommunikation.