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Medienresonanz zur Installation der Heinerboxen im Lichtenbergblock

Eine Box mit dem Schriftzug Heinerbox hängt an einem Laternenmast.

Die Heinerboxen hängen an Straßenlaternen im Lichtenbergblock in Darmstadt. © Klaus Mai / DiReX

Das Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX) und das LOEWE-Zentrum emergenCITY erhielten in den vergangenen Wochen breite mediale Aufmerksamkeit für die Installation der Heinerboxen im Darmstädter Lichtenbergblock

Nach Veröffentlichung einer Pressemitteilung und dem Start einer begleitenden Informationskampagne berichteten mehrere überregionale Medien über die neuen Sensorboxen und ihre Funktionen.

Unter anderem griffen der Hessische Rundfunk, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Darmstädter Echo das Thema in unterschiedlichen Formaten auf. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die Heinerboxen künftig Umweltdaten erfassen und zugleich als Forschungsinfrastruktur dienen, um neue Kommunikationslösungen für Krisensituationen zu erproben.

Der Hessische Rundfunk begleitete die Installation der Sensorboxen vor Ort und veröffentlichte Beiträge in der „hessenschau“ sowie einen Onlineartikel, der auch von tagesschau.de übernommen wurde. In Interviews für die „hessenschau“ und die Sendung „alle Wetter!“ erläuterte emergenCITY-Koordinator Matthias Hollick insbesondere, welche Daten erhoben werden und wie Datenschutz und Transparenz gewährleistet werden.
 
Auch Darmstadts Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey verwies im Beitrag der hessenschau auf die Bedeutung der Datengrundlage für die Stadtplanung. Mit ihrer Hilfe könnten „auch Effekte von kleineren Veränderungen“ wissenschaftlich ausgewertet werden.

Technik und Nutzen im Blickpunkt

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Darmstädter Echo stellten vor allem die technische Funktionsweise und den praktischen Nutzen der Heinerboxen heraus. Ergänzend veröffentlichte Echo-Redakteur Frank Schuster am 16.12.2025 einen Kommentar unter dem Titel „Heinerboxen überwachen nicht“, in dem er die Datenschutzaspekte einordnete. Darin heißt es: „Hier wird, ohne Sammeln von personenbezogenen Daten, praxisnah erforscht, wie Städte und Menschen, die immer stärker von Stromnetzen und Internetverbindungen abhängig werden, auch im Falle eines Zusammenbruchs infolge von Katastrophen oder Kriegen resilient bleiben können“, so seine Bilanz.
 
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hob zudem hervor, welchen konkreten Nutzen die Sensorboxen in Krisenfällen bieten können. So könnten erhöhte Feinstaubwerte etwa auf Brände hinweisen. Perspektivisch soll außerdem ein Notfallkommunikationsnetz erprobt werden, über das Anwohnende auch bei Ausfall von Strom, Internet oder Mobilfunk Informationen erhalten können. Dafür sind die Heinerboxen mit verschiedenen Übertragungsstandards wie LoRaWAN (Long Range Wide Area Network), WLAN und Bluetooth ausgestattet.

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