Wie Digitalisierung die Daseinsvorsorge stärkt: Open-Situation-Room
Auf der Regionalpolitischen Jahrestagung des BMWE diskutierte Michèle Knodt (2.v.r.) u.a. mit Jens Koriath (r.) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin und Gerald Swarat (l.), Leiter Berliner Kontaktbüro Fraunhofer IESE, über den Stromausfall in Berlin und digitale Resilienz. © Bernd Lammel /
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„Sabotage, Blackout, Flut: Wie Digitalisierung die Daseinsvorsorge stärkt“. Unter dieser Überschrift stand ein Open-Situation-Room auf der Regionalpolitischen Jahrestagung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) am 2. März 2026, zu dem Michèle Knodt, Direktorin des Anwendungs- und Transferzentrums Digital Resilience Xchange (DiReX) eingeladen war.
Im Fokus stand die Frage: Wie können digitale Infrastrukturen so gestaltet werden, dass sie in Krisensituationen nicht zusammenbrechen, sondern schnell wieder funktionsfähig werden, und das auf mehreren Ebenen? Auf Einladung von Gerald Swarat, Leiter des Berliner Kontaktbüros des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE, diskutierte Michèle Knodt mit Expert:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zu Themen wie Smart City, Daseinsvorsorge, Government-Resilience, Bevölkerungsschutz, digitale Resilienz und Souveränität.
In der Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) diskutiereten die Teiilnehmer:innen darüber, wie Digitalisierung die Daseinsvorsorge stärkt. © Bernd Lammel /
Weitere Diskutant:innen des Open Situation Rooms waren Tobias Bringmann, Geschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen VKU Baden-Württemberg, Sabine Griebsch, Cyber- und IT-Krisenmanagerin und Management Director bei GovThings, Jens Koriath, Leiter Katastrophenschutz/Krisenmanagement in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin, Tobias Krüger, Chief-Digital-Officer im Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt sowie Manuel Atug, Gründer und Sprecher der AG KRITIS.
„Der praxisnahe Austausch, von den Berichten über den Berliner Stromausfall bis hin zur Debatte über das KRITIS‑Dachgesetz, und die geballte Expertise auf kleinstem Raum sind für mich als Wissenschaftlerin besonders wertvoll“, resümierte Michèle Knodt.
Konferenz mit 600 Teilnehmer:innen
Auf der Regionalpolitischen Jahrestagung tauschten sich am ersten Konferenztag rund 600 Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden und Gewerkschaften über Innovationen, Ansätze und Methoden für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung aus. Zum Programmg gehörten Podiumsdiskussionen, Pitches, Workshops, eine Ausstellung sowie verschiedene Netzwerkformate.