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Wie Darmstädter:innen die Litfaßsäule 4.0 wahrnehmen

Joachim Schulze, Monja Kulla und Hannah Watzke befragten am Riegerplatz Darmstädter:innen zur Wahrnehmung der Litfaßsäule 4.0 als neues Warnmittel. © Gerd Keim /

Bürger:innenbefragung zur digitalen und energieautarken Erweiterung der klassischen Litfaßsäule am Riegerplatz abgeschlossen.

Seit über drei Monaten steht die Litfaßsäule 4.0 am Darmstädter Riegerplatz, im Juni hatte sie ihren ersten Praxistest bei der Darmstädter Sirenenprobe. Als lokales Warnmittel ergänzt sie die bestehenden Kommunikationswege der Feuerwehr und anderer Organisationen und Behörden mit Sicherheitsaufgaben. Dank Methanol-Brennstoffzelle und Photovoltaik kann die Litfaßsäule über ein Display Informationen direkt an die Nachbarschaft übermitteln – selbst wenn Mobilfunk oder Internet wegen eines langanhaltenden Stromausfalls ausfallen.

Architekt und Stadtplaner Joachim Schulze, der auch Leiter Reallabore des Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX) ist, führte im Sommer gemeinsam mit Kolleginnen Monja Kulla und Hannah Watzke vor Ort Gespräche mit über 100 Bürger:innen. Ziel war es, Resonanz einzuholen, die Funktionsweise der Säule zu erklären und Anregungen für die Weiterentwicklung zu sammeln.

„Obwohl die detaillierte Auswertung unserer Befragung noch aussteht, freut es mich sehr, dass ein Großteil der Befragten unser Projekt befürwortet!“, sagte Joachim Schulze.

Der Fragebogen wurde in interdisziplinärer Kooperation mit der Politikwissenschaft entwickelt. Die daraus gewonnenen Daten werden nun wissenschaftlich ausgewertet und fließen in die Weiterentwicklung der Säule ein.

Wie nehmen Menschen die Litfaßsäule 4.0 wahr? Eine Umfrage unter Anwohner:innen und Bürger:innen zeigt eine positive Resonanz. © Gerd Keim /

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