Zivil- und Katastrophenschutz stärken: Auftaktgespräch mit Merck
Joachim Schulze, Leiter Reallabore DiReX (2.v.l.), zeigte Mitarbeiter:innen des Konzerns Merck das digitale Stadtmodell, das mittels Beamer Daten zur Resilienz anschaulich auf einem Modell der Stadt Darmstadt zeigt. © / DiReX
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Digitale Resilienz stärken, den Zivil- und Katastrophenschutz ausbauen und die Krisenkommunikation in den Fokus nehmen: Mit dem Pharma- und Chemieunternehmen Merck, das seine Konzernzentrale in Darmstadt hat, gibt es vielfältige Anknüpfungspunkte. Am 7. August besuchten Mitarbeiter:innen des Konzerns das Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX) an der TU Darmstadt.
Michèle Knodt, DiReX-Direktorin, Elisa Berg, Geschäftsführerin, Joachim Schulze, Leiter Reallabore und Katja Borowski, Referentin Start-ups, gaben einen Einblick in die Transferaktivitäten von DiReX. Joachim Schulze stellte zudem ausgewählte Forschungsdemonstratoren aus dem LOEWE-Zentrum emergenCITY vor, darunter das digitale Stadtmodell, das anschaulich Daten zur Resilienz auf einem dreidimensionalen Modell von Darmstadt sichtbar macht sowie die Litfaßsäule 4.0, die auch bei einem Stromausfall zuverlässig Informationen und Warnungen anzeigen kann.
Im Austausch mit Birte Herrmann, Director Site Resilience bei Merck, Hans Becher, Head of EHS-Services und Lorenz Göbel, Head of Security Management, wurde deutlich, wie eng die Schnittstellen mit DiReX sind. So besitzt das Unternehmen am Standort in Darmstadt eine 100 Jahre alte Werkfeuerwehr mit 140 hauptamtlichen Kräften, hat für Krisen ein Nachbarschafts-Informations-System entwickelt und weitere umfassende Konzepte erstellt. Es zeigt damit, dass Vorsorge und Resilienz nicht am Werkstor enden. Denn auch ein Großteil der Mitarbeiter:innen der Merck Gruppe wohnt in Darmstadt beziehungsweise in der nahen Umgebung.
Der Besuch war der Auftakt für die weitere Zusammenarbeit.
Gemeinsamer Austausch (v.l.n.r.): Lorenz Göbel, Hans Becher, Dr. Birte Herrmann, Dr. Joachim Schulze, Prof. Dr. Michèle Knodt, Katja Borowski und Dr. Elisa Berg. © /