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AirFit: Intelligentes Warnsystem zur Luftqualität

Luftschadstoffe erhöhen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenkrebs, verschlimmern neurorologische Erkrankungen und gefährden die psychische Gesundheit. Tunesische und deutsche Wissenschaftler:innen forschen an einem smarten System, das Luftqualität analysiert und Betroffenen individuelle Warnungen und Empfehlungen gibt. Im Projekt „AirFit“, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Ta’ziz Science Cooperations Program finanziert wird, erfassten die Forschenden in Sfax, einer der am stärksten verschmutzten Städte Tunesiens, Daten von stationären und mobilen Sensoren sowie medizinische Parameter, die Teilnehmer:innen über ihre Smartwatches teilten.

An einer Wand montierte AirFit-Sensorbox zur Messung von Luftqualitätsdaten

Die AirFit-Sensorbox misst Luftschadstoffe und Umweltparameter im urbanen Raum. Die erhobenen Daten fließen in die Entwicklung eines intelligenten Warnsystems ein, das individuelle Gesundheitsdaten mit Luftqualitätswerten verknüpft, um personalisierte Warnungen bereitzustellen. © / AirFit

Das Ziel ist es, ein intelligentes, personalisiertes Warnsystem zu entwickeln, das kontinuierlich Luftqualität, Klima- und Gesundheitsdaten sowie die medizinischen Profile von Personen auswertet, um personalisierte Warnungen und Empfehlungen auf das Smartphone der Betroffenen zu senden. Besonders Menschen mit chronischen Krankheiten könnten so ihre Lebensqualität verbessern.

Die in AirFit entwickelten KI-Methoden zur Datenanalyse wurden bereits im Forschungszentrum emergenCITY genutzt. Die Heinerbox, eine Sensorbox, die Umwelt- und Verkehrsdaten erfasst und neue Kommunikationsverfahren für Krisenfälle testet, kann beispielsweise mithilfe von angepassten Varianten solcher KI-Methoden Geräusche im Wohnquartier klassifizieren.

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Auf einen Blick

Leitung

Prof. Dr. Bernd Freisleben, Dr. Afef Mdhaffar, Prof. Dr. Mohamed Jmaiel

Team

Mariem Mabrouk, Naji Abderraouf, Salem Ben Kahla, Mariem Lahami, Emna Guermazi, Bechir Zalila, Amine Dammak

Forschung

DAAD

Kooperations­partner

Centre de Biotechnologie de Sfax, Amicale des Cardiologues de Sfax (AMCV), Abderrahmen Mami Hospital, Association of Health and Environment

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