Im Fokus: Katastrophenschutz-Leuchttürme
Katastrophenschutz-Leuchttürme dienen als Anlaufstellen für die Bevölkerung, sollte bei einem weitreichenden Ausfall der Kommunikationsinfrastrukturen auch der Notruf nicht zu erreichen sein. “Im Fokus: Katastrophenschutz-Leuchttürme” untersucht die Erreichbarkeit dieser Anlaufstellen und deren Wahrnehmung innerhalb der Bevölkerung. Dabei kommen Methoden wie Geodatenanalysen und Space Syntax zum Einsatz, um Anbindung und fußläufige Erreichbarkeit der Katastrophenschutz-Leuchttürme zu bewerten. Eine Aufschlüsselung nach Alter und weiteren soziodemographischen Merkmalen erlaubt die Betrachtung vulnerabler Bevölkerungsgruppen und sozial schwacher Quartiere.
Feuerwehrgerätehäuser können mitunter auch als Katastrophenschutz-Leuchtturm in der Krise dienen. © Tobias Arhelger / Adobe Stock
Im Fachjournal „Tranforming Cities“, Ausgabe 10/4 vom Dezember 2025, wird die Studie unter dem Titel „Rettungsanker in der Krise? Wahrnehmung und Erreichbarkeit von Anlaufstellen
des Katastrophenschutzes“ ausführlich vorgestellt. Am Beispiel der Stadt Darmstadt und dem Szenario eines langanhaltenden, überregionalen Stromausfalls wurde untersucht, wie gut die dortigen Anlaufstellen erreichbar sind, in welcher Beziehung sie zu Quartiersgrenzen und Soziodemographie stehen und wie Anlaufstellen in vergangenen Krisen genutzt wurden. Zudem gibt es Einblicke in eine aktuelle Bürgerbefragung zu den Katastrophenschutz-Leuchttürmen.
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Earth Observation Research Cluster (EORC) der Universität Würzburg (JMU), Projekt: EO4CAM (Earth Observation for Climate Adaption and Mitigation)