Belgische Wissenschaftler:innen der UCLouvain besuchten eHUB
Hans Stenglein und Kirill Kuroptev, wissenschaftliche Mitarbeiter im Fachgebiet Energieinformationsnetze und -systeme der TU Darmstadt, sprachen über resiliente Energiesysteme im eHUB. © / DiReX
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Welchen Beitrag können energieautarke Smart Homes wie das eHUB bei einem Blackout leisten? Darüber informierten sich am 25. März Wissenschaftler:innen des Institute of Mechanics, Materials and Civil Engineering der UCLouvain (Université catholique de Louvain) aus Belgien und des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt im Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX) und im LOEWE-Zentrum emergenCITY.
Im Fokus des Austauschs stand das Thema resiliente Energiesysteme. Dazu besuchte die Gruppe auch das eHUB, ein energieautarkes Smart Home auf dem Campus Lichtwiese. Elisa Berg, DiReX-Geschäftsführerin und Tim Rieth, DiReX-Innovationsmanager, gaben einen Einblick in die Forschung des LOEWE-Zentrums emergenCITY, die DiReX in die Anwendung bringt. Im Detail stellten sie die Besonderheiten des eHUB-Konzeptes vor. Als inselfähiges Gebäude könnte ein eHUB in einer Krise nicht nur sich selbst mit Strom versorgen, sondern diesen auch mit der Nachbarschaft oder kritischen Infrastrukturen teilen. Zudem könnte es als Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen.
In Krisenfällen könnten eHUBs Anlaufstellen für die Bevölkerung sein, die wichtige Informationen und Strom bereit halten. © Jürgen Schreiter, Darmstadt /
Energiesysteme der Zukunft
Darüber hinaus informierten Hans Stenglein, emergenCITY-Wissenschaftler und Kirill Kuroptev, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Energieinformationsnetze und -systeme der TU Darmstadt, über ihren Forschungsbeitrag zum eHUB und über Energiesysteme der Zukunft, die technisch zuverlässig, wirtschaftlich und resilient sind.
Im Anschluss tauschten sich die Forscher:innen darüber aus, welche weiteren Auswirkungen ein langanhaltender Stromausfall auf die Wärmeversorgung hätte und wie hier die Resilienz erhöht werden könnte. Zudem diskutierten sie über die unterschiedlichen Anforderungen des europäischen Stromnetzes.