Krisenkommunikation im ländlichen Raum: Kreis Bergstraße besucht eHUB
Joachim Schulze (Mitte) sprach mit den Vertreter:innen des Landkreises Bergstraße unter anderem über die Erreichbarkeit von Katastrophenschutz-Leuchttürmen. © / DiReX
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In der Krise müssen Menschen schnell und zuverlässig informiert werden. Auf dem Land ist das eine besondere Herausforderung. Wie herausfordernd Krisenmanagement und Krisenkommunikation im ländlichen Raum tatsächlich sind, zeigte sich bei einem Austausch mit Vertreter:innen des Landkreises Bergstraße am 24. August im eHUB auf dem Campus Lichtwiese der Technischen Universität Darmstadt.
Joachim Schulze, Leiter Reallabore im Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX), referierte über die Forschungsarbeit des LOEWE-Zentrums emergenCITY und die Transferaktivitäten von DiReX. Dabei hob er die besondere Bedeutung des eHUBs hervor und zeigte, wie aus einem energieautarken Smart Home wie dem eHUB eine Stütze für die Notfallkommunikation und eine Anlaufstelle für die Bevölkerung werden kann. Das mit Photovoltaik an der Fassade und dem Dach ausgestattete inselfähige Haus kann sich in Krisen selbst mit Strom versorgen und diesen auch teilen.
Herausforderungen im Krisenmanagement
In der anschließenden Diskussionsrunde mit Elisa Berg, Geschäftsführerin von DiReX, Tim Rieth, Innovationsmanager und Lena Junge, wissenschaftliche Mitarbeiterin und den Vertreter:innen des Landkreises Bergstraße Jörg Oberkinkhaus, Fachbereichsleiter Rettungsdienst, Stephan Fischer, stellvertretender Fachbereichsleiter Rettungsdienst, Kreisbrandinspektor Markus Stracke, Dominique Kern, Fachbereichsleiterin Zivilschutz, Katastrophenschutz und Einsatzplanung, Frank Morgenstern, stellvertretender Fachbereichsleiter Zivilschutz, Katastrophenschutz und Einsatzplanung, wurde deutlich, welche Herausforderungen ländliche Regionen beim Krisenmanagement und besonders in der Krisenkommunikation haben.
Dabei ging es um Fragen wie: Wie können alle Menschen im Landkreis möglichst schnell informiert werden? Welche Standorte kommen als Katastrophenschutz-Leuchttürme in der Region in Frage? Welche Daten können krisenrelevant sein und wie können diese verarbeitet werden, um Landkreise resilienter aufzustellen.
Vetreter:innen des Landkreises Bergstraße und das Team von DiReX tauschten sich zu Krisenmanagement und Krisenkommunikation im ländlichen Raum aus. © / DiReX